Ablehnung von Stimmrechtsalter 16: Verpasste Chance für die Demokratie

Ablehnung von Stimmrechtsalter 16: Verpasste Chance für die Demokratie

Die Berner Stimmbevölkerung lehnt die Einführung von Stimmrechtsalter 16 auf kantonaler Ebene ab. Das Ja-Komitee ist enttäuscht über die Ablehnung. Damit verpasst der Kanton Bern die Chance für einen Ausbau der Demokratie. Jungen Menschen wird verwehrt, zukünftig mehr Verantwortung zu übernehmen und an den politischen Prozessen teilzuhaben.

KDie Demokratie im Kanton Bern wird nicht ausgebaut. Die Stimmbevölkerung sagt Nein zur Einführung von Stimmrechtsalter 16. Das Ja-Komitee ist enttäuscht über diese Ablehnung. Das ist eine verpasste Chance. Auch zukünftig dürfen 16- und 17-Jährige politisch nicht mitbestimmen. So wird jungen Menschen verwehrt, mehr Verantwortung zu übernehmen und an den politischen Prozessen teilzuhaben.
Denn wer mitbestimmen kann, übernimmt gesellschaftliche Verantwortung, wird mit den politischen Regeln vertraut und denkt in der Gesellschaft mit. Stimmrechtsalter 16 hätte die politische Bildung gefördert, die Gesellschaft insgesamt gestärkt und die Demokratie vergrössert. Gerade vor dem Hintergrund der regelmässig schwachen Stimm- und Wahlbeteiligung muss sich die Politik andere Massnahmen überlegen, wie sie auch junge Menschen besser in die politischen Prozesse integrieren kann.

 

Weitere Auskünfte

Jan Gnägi, alt Grossrat Die Mitte, 079 299 37 77

Hasim Sancar, Grossrat Grüne, 079 753 49 64

Karin Fisli, Grossrätin SP, 079 788 21 43 

Jonas Meinen, JEVP, 079 721 84 27

Leena Raass, Geschäftsleitung GLP Kanton Bern, 078 766 41 71

Nadja Forster, Projektleiterin Partizipation Pro Juventute, 076 312 13 23