Wirtschaftliche Hilfen dank Covid-19-Gesetz

Aktu­ell ste­hen die Schwei­zer Wirt­schaft, Gesell­schaft und Gesund­heits­ver­sor­gung in der gröss­ten Her­aus­for­de­rung seit dem Zwei­ten Welt­krieg. Das Covid-19-Gesetz schreibt vor, was der Bun­des­rat tun darf, um die­ser zu begeg­nen.

Die direkte Aus­wir­kung die­ser Virus­er­kran­kung erlebe ich ganz per­sön­lich – pri­vat, im Pfle­ge­all­tag, bei Här­te­fäl­len aus dem nahen Umkreis. Es ist nicht die Dik­ta­tur des Bun­des­ra­tes, die es zu über­win­den gilt, son­dern das Dik­tat der Pan­de­mie. Die vor­lie­gende Geset­zes­grund­lage stellt sicher, dass den Unter­neh­men, Selbst­stän­di­gen und Arbeit­neh­men­den, die total unver­schul­det in wirt­schaft­li­che Not gera­ten sind, mög­lichst wirk­same Hilfe zukom­men kann.

Ein Nein zu die­sem Gesetz brächte viele Nach­teile, Unklar­hei­ten und Ver­zö­ge­run­gen – man pro­gnos­ti­ziert ein Tohu­wa­bohu in der Ent­schei­dungs­fin­dung. Wie die Mehr­heit des National- und Stän­de­ra­tes und die Dele­gier­ten­ver­samm­lung der EVP über­zeugt mich das Gesetz. Die EVP Kan­ton Bern setzt sich dafür ein, dass wirk­same Hilfe dort ankommt, wo sie nötig ist, ebenso für die nötige Impf­stra­te­gie. Des­halb: ein kla­res Ja zum Covid-19-Gesetz.

Mar­g­ret von Ber­gen, Gross­rä­tin, Ueten­dorf