Prämienverbilligungen: Regierungsrat will den Mittelweg der EVP nicht beschreiten

Mit einer Finanz­mo­tion hat die EVP bei den hef­tig dis­ku­tier­ten Ver­bil­li­gun­gen der Kran­ken­kas­sen­prä­mien einen Mit­tel­weg vor­ge­schla­gen. Durch eine Kop­pe­lung an den Bun­des­be­trag soll sicher­ge­stellt wer­den, dass jähr­lich min­des­tens 10 Pro­zent der Brut­to­prä­mien für Ver­güns­ti­gun­gen zur Ver­fü­gung ste­hen. Der ange­strebte Betrag bewegt sich leicht über dem für 2014 gekürz­ten bud­ge­tier­ten Niveau.

Die EVP ist ent­täuscht über die ableh­nende Ant­wort des Regie­rungs­ra­tes, denn die­ser nimmt damit bewusst in Kauf, dass der Kan­tons­an­teil deut­lich absinkt, obschon der Bund wegen höhe­ren Prä­mien sei­nen Betrag erhöht. Es ist für die EVP nicht ver­ständ­lich, dass sich die Regie­rung hier aus der Ver­ant­wor­tung steh­len will. Das soziale Gewis­sen ver­langt nach einem gut aus­ba­lan­cier­ten Mit­tel­weg zwi­schen dem Schutz der Schwächs­ten und der Sorge um die Kan­tons­fi­nan­zen.

Dank der EVP hat der Grosse Rat im Juni, noch vor all­fäl­li­gen Initia­ti­ven und Refe­ren­den, die Mög­lich­keit, über einen sinn­vol­len und gang­ba­ren Mit­tel­weg zu ent­schei­den.

Rück­fra­gen:
Gross­rat Hans Kip­fer, 033 826 26 01 / 079 624 13 88