JA zum Vaterschaftsurlaub!

Die EVP emp­fiehlt ein JA zum Vater­schafts­ur­laub. EVP-Grossrat Hans­pe­ter Stei­ner sagt warum.

Der Bund rech­net mit Kos­ten von rund 229 Mil­lio­nen Fran­ken im Jahr. Finan­ziert wer­den soll die neue Sozi­al­leis­tung mit 0,06 zusätz­li­chen Lohn­pro­zen­ten, die hälf­tig beim Arbeit­ge­ber und Arbeit­neh­mer­an­fal­len.

Es ent­spricht einem wich­ti­gen Bedürf­nis vie­ler Väter, eine starke Bin­dung zum neu­ge­bo­re­nen Kind auf­zu­bauen und die Mut­ter zu unter­stüt­zen. Vater­schafts­ur­laub soll für alle mög­lich sein, unab­hän­gig von den eige­nen finan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten oder der Gross­zü­gig­keit ein­zel­ner Arbeit­ge­ber. Inves­ti­tio­nen in Fami­lien loh­nen sich. Sie sind ein wich­ti­ges Fun­da­ment unse­rer Gesell­schaft.

Dank der Umset­zung über die Sozi­al­ver­si­che­rung ist er für alle Arbeit­ge­ber bezahl­bar. Kom­men wir den Vätern ent­ge­gen, wenn sie mehr Ver­ant­wor­tung für die Fami­lien über­neh­men wol­len!Nach dem Wil­len des Bun­des­par­la­ments sol­len Väter in den ers­ten sechs Mona­ten nach der Geburt des Kin­des zwei Wochen bezahl­ten Vater­schafts­ur­laub neh­men kön­nen. Er wird wie der Mut­ter­schafts­ur­laub über die Erwerbs­er­satz­ord­nung (EO) finan­ziert.

Hans­pe­ter Stei­ner, Gross­rat, Boll