Motion für 14 Tage Vaterschaftsurlaub

Der Vaterschaftsurlaub soll analog zum Mutterschaftsurlaub über die Erwerbsersatzordnung finanziert werden. Eine Geburt sei ein Moment der Freude, betont Marianne Streiff, aber auch eine emotional anstrengende Zeit, in der es viele Schwierigkeiten zu überwinden gelte: schlaflose Nächte, das Stillen, die Organisation der Kinderbetreuung und der Aufteilung von Erwerbs- und Erziehungsarbeit. „Der Vater soll bereits nach der Geburt die Chance erhalten, in seine neue Rolle hineinzuwachsen, die Mutter zu unterstützen und allenfalls bei der Betreuung der älteren Kinder zu entlasten. Ein zweiwöchiger Vaterschaftsurlaub würde es dem Vater ermöglichen, bei der Geburt seines Kindes in einem Rahmen Urlaub zu machen, wie er bereits bei einigen Firmen üblich ist“, begründet Marianne Streiff ihren Vorstoss. Der Bundesrat habe sich zwar bereit erklärt, die Unternehmen zu einem unbezahlten Vaterschaftsurlaubs zu verpflichten. „Doch das bringt den allermeisten Familien mit tiefen bis mittleren Einkommen nichts“, begründete Marianne Streiff ihren Vorstoss.
Link zur Motion:
http://www.parlament.ch/D/Suche/Seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20103700
Weitere Vorstösse von Marianne Streiff in der Datei unten.
- Dateien:
m2010_43d_vorstoesse_01.pdf [96 K]







