EVP erobert 10 Sitze im Parlament – Achtungserfolg bei den Regierungsratswahlen
Die EVP blickt auf ein durchzogenes Wahlwochenende zurück. Einerseits konnten erfolgreich Sitze gehalten werden: 10 EVP-Kandidierende schafften die Wahl in den Grossen Rat. Es sind dies:
-Patrick Gsteiger (Jura Bernois)
-Christine Schnegg (Biel-Seeland)
-Daniel Steiner (Oberaargau)
-Ruedi Löffel (Mittelland Nord)
-Niklaus Gfeller (Mittelland Nord)
-Josef Jenni (Emmental)
-Marianne Streiff (Mittelland Süd)
-Hans Kipfer (Thun)
-Marc Jost (Thun)
-Markus Grossen (Oberland)
Neu im Grossen Rat ist Patrick Gsteiger aus Perrefitte, der gleichzeitig auch für die Regierungsratswahlen 2010 kandidierte. Er ist der erste EVP-Vertreter aus dem Berner Jura. Mit ihm hat die EVP einen kompetenten und profilierten Mann im Rat.
Bei den Wahlen in den Regierungsrat konnten sowohl Patrick Gsteiger als auch Marc Jost einen Achtungserfolg vermelden. Mit Platz 10 und 36'919 Stimmen (Marc Jost) und Platz 11 und 20'293 Stimmen (Patrick Gsteiger) sorgten die beiden Männer für einen Achtungserfolg der EVP.
Leider musste die EVP des Kantons Bern bei diesen Wahlen eine Wählerverlust hinnehmen: Stimmten 2006 noch 15'432 für die EVP waren es heuer „nur“ 13'200 Wähler und Wählerinnen. Die Stimmbeteiligung war leicht höher als 2006 bei ca. 32%. In den Wahlkreisen Biel/Seeland, Oberaargau, Stadt Bern und Mittelland Nord musste die EVP einen Sitz abgeben. Zum Teil war dies durch die neuen Wahlkreisen bedingt. Am meisten schmerzt der EVP der Verlust des Sitzes in der Stadt Bern, denn der Verlust war äusserst knapp.
Leider nicht mehr gewählt wurden:
-Philippe Messerli (Wahlkreis Biel-Seeland)
-Reto Steiner (Oberaargau)
-Gerhard Baumgartner (Mittelland Nord)
-Wilf Gasser (Stadt Bern)
Durch die vermehrte Konkurrenz in der politischen Mitte muss sich die EVP ganz neu behaupten. Es zeigt sich, dass das Auftreten der neuen Parteien BDP und glp der EVP Stimmen kostet. Aber auch die Polarisierung und Akzentuierung der Politik schlägt sich nicht in mehr Wählenden für die EVP nieder. Es profitieren tendenziell eher andere Parteien.
Trotzdem wird sich die EVP im Kanton Bern weiterhin für eine lösungsorientierte Politik auf der Basis der christlichen Werte einsetzen und nicht nachlassen!
gt/ 29. März 2010







