Medienmitteilung zum VA 2012 / AFP 2013-2015
Dabei ist klar, dass letztlich nicht die Laufende Rechnung, sondern der Finanzierungssaldo die entscheidende Kenngrösse darstellt.
Das heisst, dass ein leicht negatives Budget mit einem positiven Finanzierungssaldo für die EVP akzeptabel wäre.
In diesem Zusammenhang stellt die EVP vor allem die immer weiter steigenden Investitionen in Frage. Daneben kann sich die EVP auch eine verbindliche Sparvorgabe für den Budgetvollzug oder die Anpassung der Steueranlage vorstellen.
Ganz klar ist für die EVP, dass sie bei den bevorstehenden finanzpolitischen Abstimmungen (Motorfahrzeugsteuer, Handänderungssteuer, Initiative „Faire Steuern – Für Familien“) mit aller Kraft gegen Steuersenkungen kämpfen wird.
Die Schuldenkrise in Europa und den USA zeigt in erschreckender Deutlichkeit, wohin eine verfehlte Steuer- und Finanzpolitik führen kann.
Die EVP erwartet von der Bevölkerung des Kantons Bern, dass sie bereit ist, für die staatlichen Dienstleistungen angemessen zu bezahlen und nicht auf Kosten künftiger Generationen zu konsumieren.
Für Rückfragen:
Gerhard Baumgartner, Präsident EVP Kanton Bern, 079 547 56 48
Ruedi Löffel, Grossrat, Mitglied Finanzkommission, 031 398 14 52
25.August 2011/rl







