07.05.2009 | Medienmitteilung EVP BE

Die EVP will 15 Sitze erobern

Die Evangelische Volkspartei des Kantons Bern bereitet sich auf die kantonalen Wahlen 2010 vor. Sie will ihre Mandatszahl in der Berner Legislative um zwei auf 15 erhöhen. Die EVP rechnet mit einem harten und intensiven Wahlkampf. Sie setzt dabei auf die konsequente Aufbauarbeit der letzten Jahre, auf eine grosse Schar motivierter Kandidierenden und gute Listenverbindungen. Besonders am Herzen liegt der Partei der Berner Jura, wo sie mit Patrick Gsteiger zum ersten Mal einen Kandidaten aus dieser Region stellt.

 

Grossratswahlen 2010

 

Eine grosse Herausforderung

In den Jahren 2002 und 2006 ging die EVP jeweils als grosse Siegerin aus den Grossratswahlen hervor. Sie konnte ihre Fraktion im Grossen Rat von 8 auf 11 und dann auf 13 Mitglieder ausbauen. Doch es gilt nicht auf den Lorbeeren auszuruhen, sondern mutig und zielstrebig die Zukunft vorzubereiten. Der Erfolg von 2006 soll sich trotz einer schwierigen Ausgangslage fortsetzen. Die Wahlen sind für die EVP als mittelgrosse Partei eine Herausforderung, weil einerseits die Wahlkreise durch die am 30. November 2008 beschlossene Wahlkreisreform teilweise kleiner wurden und andererseits die Konkurrenz in der politischen Mitte grösser geworden ist.

 

Was uns zuversichtlich stimmt

Zuversichtlich ist die EVP gestimmt, weil sie mit einer kompetenten und motivierten Schar von ca. 350-400 Kandidierenden antreten kann und eine treue Stammwählerschaft hat. Die EVP ist aber auch sehr aktiv im Bereich der Gründung neuer Ortssektionen und verzeichnet einen stetigen Zuwachs an Mitgliedern. Die EVP ist im Kanton Bern durch konsequente Basisarbeit und gezielten Aufbau gewachsen.

Sitzgewinne im Berner Jura und im Emmental

Erklärtes Ziel der EVP ist es, bei den Grossratswahlen 2010 zwei zusätzliche Sitze zu erobern. Angestrebt werden diese vor allem Im Berner Jura und im Emmental. Alle bisherigen Grossrätinnen und Grossräte werden voraussichtlich zu den Wahlen 2010 wieder antreten.

 

EVP ist zuversichtlich dank treuer Basis

Um das hohe Ziel zu erreichen, tritt die EVP mit rund 350-400 kompetenten und motivierten Kandidierenden zur Wahl an. Diese können die treuen Stammwählerinnen und -wähler zum Urnengang motivieren. Zusätzlichen Optimismus schöpft die EVP aber auch aus der Tatsache, dass die Parteibasis mit der Gründung neuer Ortssektionen und stetig ansteigenden Mitgliederzahlen auch in den letzten Jahren konstant ausgebaut werden konnte.

 

Welche Listenverbindung wir anstreben

Die EVP strebt wie 2006 eine möglichst kantonsweite Listenverbindung mit der CVP und EDU an. Durch diese Listenverbindung haben bei den letzten Grossratswahlen alle kooperierenden Parteien gewonnen. Dies soll auch 2010 der Fall sein. Die EVP ist bereit mit den bestehenden Partner ins Rennen zu steigen.

 

Leistungsausweis der Fraktion

Das herausragendste Resultat der EVP im Grossen Rat ist sicher das Gesetz, welches die Einführung der rauchfreien Gaststätten im Kanton Bern regelt. Ein toller Erfolg war auch die deutliche Überweisung zweier Motionen, welche die Erarbeitung eines Familienkonzeptes und die Bildung einer direktionsübergreifenden Familienkonferenz fordern.

Auf der Website sind hier die Leistungen der Fraktion in der laufenden Legislatur in einem Dokument zusammengefasst.

 

Kernanliegen

Die EVP des Kantons Bern engagiert sich auch in Zukunft für:

-starke Familien

-eine intakte Umwelt

-eine verantwortungsvolle Wirtschaft

-gesunde Staatsfinanzen

-gleiche Chancen in der Bildung

-gelebte Solidarität

 

Weitere Infos sind hier auf unserer Website zu finden.  

 

Kontakt:

Gerhard Baumgartner, Präsident EVP Kanton Bern, 079 547 56 48

Marianne Streiff, Fraktionspräsidentin EVP Fraktion Grosser Rat, 079 664 74 57

Gallus Tannheimer, Co-Geschäftsführer EVP Kanton Bern, 076 515 87 17

 

Infos zur EVP

Die Evangelische Volkspartei (EVP) wurde die EVP 1919 in Brugg als erste schweizerische "Volkspartei" gegründet. Sie hat sich zum Ziel gesetzt auf der Grundlage des Evangeliums eine sachbezogene und am Menschen orientierte Politik zu betreiben. Von Anfang an war die Überzeugung wichtig, dass sich christlicher Glaube auch in konkretem politischen Engagement ausdrücken muss. Heute hat sich die EVP auf dieser Grundlage als kleine, aber wirkungsvolle Partei etabliert, deren Stimme in der politischen Meinungsbildung aufmerksam Gehör geschenkt wird. In die Zukunft blickt die EVP mit Zuversicht: Eine Politik aus Überzeugung, die sich an grundlegenden christlichen Wertmassstäben orientiert, wird auch künftig einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung eines demokratischen Gemeinwesens leisten. Im Kanton Bern stellt die EVP einen Nationalrat und 13 Grossratsmitglieder. Auf kommunaler Ebene arbeiten EVP-Vertreter vielerorts mit. Die EVP Kanton Bern hat etwas über 1400 Mitglieder und 51 Ortssektionen.